Mitte Oktober fand in Schwäbisch Gmünd das Internationale Schattentheater- Festival statt. Das Festival begann mit einem performativen Comic mit ungewissem Ausgang! Eine gelungene Crossover Performance mit projizierten, live gemalten Sandbildern, Schattenspiel- Elementen, Butoh- Tanz und gelooptem Schagwerk. – Wunderbar!

Danach entführte Bunkpuppets aus Australien mich in das All. „Slapdash Galaxy“ begeisterte mit absurdem Humor und einer rasanten Schatten-Comedy.

Am Samstag machte ich eine irre Lichtreise. Flop Lefebvre aus Frankreich ein Lichtmagier, ein Zauberer des Lichts, malte ein Gemälde aus Licht und Schatten.

Am Abend, nach dem Butterfly Blues, arrangiert von Andrea Chenna mit Schattenbildern von Controluce  Teatro d´Ombre, verließ ich die Realität.

Es ging in den Schattenwald, hinein in die Märchenwelt. Das Theater Anu aus Berlin katapultiert die Grimmschen Märchen zurück an den ursprünglichen Ort des Geschehens in den nächtlichen Wald.

Die letzte Vorstellung, die ich sah, war der Feuervogel, gespielt vom Teatro Gioco Vita aus Italien. Fabrizio Montecchi wurde vom Balett „Der Feuervogel“ von Igor Strawinsky zu einer weiteren Bearbeitung angeregt.

Mein persönlicher Höhepunkt waren die Tipps und Tricks aus der Schattenkiste von Hansueli Trüb. Der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. organisierte eine Fortbildung unter dem Titel: „ Der Schatten- dein Freund und Spielverderber“. Hansueli lud uns ein in sein „Labor der Schatten“. Hier konnten wir experimentieren, lernen, forschen und gemeinsam Lösungen für unsere mitgebrachten Probleme finden. Mein Problem: Rita sollte schwimmen. Am Ende der Tage schwamm sie. Jetzt habe ich die Aufgabe in meinem Proberaum, die Geschichte von Rita weiter zu erzählen.

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