Unser Büdchen

Foto: Martin Meese

Meine Oma wohnte in Wuppertal. Oft haben wir sie besucht. Gerne ging ich für sie am Büdchen einkaufen. Am Büdchen gab es alles. Getränke, Zeitungen, belegte Brötchen Buntstifte, Lutscher …

Auch wenn ich nur alle Monate mal kam, so kannte mich die Verkäuferin. Nach dem Einkauf gab es dann immer ein „Klömpken“.

Das Figurentheater Kunterbunt betreibt ein kleines Büdchen. In unserer Werkstatt entsteht die eine oder andere Idee, die wir auch verkaufen würden. Wer Interesse hat,  schickt eine Mail und bestellt verbindlich das Produkt. Wir bestätigen die Bestellung und ermitteln die Portokosten. Sollte alles so akzeptiert werden, geht das Paket auf die Reise mit einer Rechnung, die dann bezahlt wird!

Kamishibaï

Kamishibaï (kami: Papier/ shibai: Theaterspiel) wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den Strassen von Japan gespielt. Der Geschichtenerzähler fuhr mit dem Fahrrad durch die Dörfer und Städte. Auf dem Gepäckträger war ein Holzrahmen befestigt, in die er die Geschichtstafeln einlegte und seine Geschichten vortrug. Die Vorstellung war jeweils kostenlos, den Unterhalt verdiente sich der Erzähler mit dem Verkauf von Süssigkeiten.

Wir bauen das Kamishibaï  aus Buchbinderkarton, alle Teile werden ausgeschnitten, lackiert und verklebt. Für das Theater haben wir eine einfache Pappschachtel gebaut.

2 Theater auf Lager

Preis: 20,00 Euro

 

Kamishibaï aus Holz

Wir bieten ein  Kamishibaï aus Holz an. Das  Kamishibaï  lässt sich öffnen. Dann entsteht eine Guckkastenbühne. Hier können Geschichten erzählt werden mit Stabfiguren oder kleinen Marionetten.  Wir haben das Kamishibaï in den Größe Din A 4 und Din A 3.

Din A3     Größe:                               52 x 45 x 4.5 cm                                                   40,00 Euro

Din A4     Größe:                               41 x 37 x 4,0 cm                                                    30,00 Euro 

Bildkarten für das Kamishibaï

Die Lebenszeit – Märchen der Gebrüder Grimm

Illustratorin: Monika Soder

Irgendwann gab es mal einen Anfang der Welt. Man erzählte, dass Gott den Anfang gestaltet hat. In der Erzählung der Brüder Grimm „Die Lebenszeit“ trägt der Schöpfer der Welt menschliche Züge. Nachdem Gott alle Tiere und auch den Menschen erschaffen hat, muss er zum Schluss noch für jeden die angemessene Lebenszeit bestimmen. Als erstes kommt der Esel und fragt: »Herr, wie lange soll ich leben«? Gott will ihm dreißig Jahre geben, doch das ist dem Esel zu lange. Zu mühselig ist sein Dasein — für andere tagein, tagaus schwere Lasten schleppen, und als Dank nur Tritte und Schläge. Gott hat ein Einsehen und erlässt dem Esel achtzehn Jahre. Dann kommt der Hund, der es mit seinem Hundeleben zwar ein bisschen besser getroffen hat als der Esel, doch die dreißig Jahre, die Gott für ihn vorgesehen hat, sind auch ihm zu lang. Wenn er erst seine Zähne verloren hat,  nicht mehr beißen kann und somit unnütz ist, wird ihm das Leben sauer werden. Er bittet um Nachlass und Gott kürzt seine Lebenszeit um zwölf Jahre. Als nächstes kommt der Affe. Auch ihm sind die dreißig Jahre zu viel, die Gott im bietet, denn nach ein paar Jahren wird keiner mehr über seine kindischen, dummen Späße lachen.

Dann kommt der Mensch. Reichen ihm die 30 Jahre? Ist er zufrieden mit dem, was Gott für ihn bereit hält?

Die Künstlerin Monika Soder hat das Märchen „Die Lebenszeit“ für uns illustriert. Die Bilder sind Eigentum des Figurentheaters Kunterbunt. Gerne geben wir die Geschichte und die Bilder weiter.

8 Bilder mit Erzählung sind für 10,00 Euro zu haben!

Die Künstlerin

Monika Soder ist ein Kind der Oberpfalz. Bereits in der Realschule entdeckte sie ihr Talent. Malen zeichnen gestalten, all das machte ihr schon früh Freude und Spaß. Folglich führte ihr Weg sie nach der Mittleren Reife auf die Fachoberschule für Kunst und Gestaltung nach Nürnberg. Mit viel Fleiß und Übung, erzielte sie einen guten Abschluss. Danach folgte die Ausbildung zur Krankenschwester. Aber die Liebe zur Kunst blieb. Bilder entstanden, die im Klinikum Neumarkt und im Finanzamt ausgestellt wurden. Zur Kunst gesellte sich dann die Begeisterung für den Sport. Arbeit Sport, Kunst, da bleibt nicht viel Zeit. Doch manchmal, wenn die Ruhe da ist, dann entsteht wunderbares. Die Umsetzung der Geschichte der Brüder Grimm: „Die Lebenszeit“ ist Monika Soder sehr gut gelungen.

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

Zitat: John Ruskin (engl. Sozialreformer 1819 – 1900 )